KAB trauert um Elisabeth Hohm
Die Amtszeit von Elisabeth Hohm war eine bewegte und bewegende Zeit für die Katholische Kirche und die Arbeiterbewegung. Das II. Vatikanische Konzil war 1965 zum Abschluss gekommen, die Liturgiereform wurde umgesetzt und die Synode der deutschen Bistümer tagte in Würzburg. In diesen bewegten Jahren fand 1971 in Würzburg auch der erste Bundesverbandstag der KAB statt, bei dem der einheitliche Name „Katholische Arbeitnehmer-Bewegung“ beschlossen wurde. Festlich abgeschlossen wurde der erste Bundesverbandstag der KAB mit einer Großkundgebung auf den Würzburger Residenzplatz am 23. Mai 1971 mit Kardinal Julius Döpfner, dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, und Erzbischof Helder Camara aus Olinda-Recife/Brasilien als Hauptredner.
Diese prägende Zeit der Kirche hat Elisabeth Hohm tatkräftig mitgestaltet. Ihre Schwerpunktthemen waren die Familien und die Situation der Frauen. Sie hatte ein Herz für die Schwächeren in unserer Gesellschaft und setzte sich für den sozialen Wohnungsbau in unserer Diözese ein. Ihr großartiges Wirken in den 60-er und 70-er Jahren beeindruckt uns noch heute.
Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung wird Elisabeth Hohm ein ehrendes Andenken bewahren.